Ernährung bei Dreimonatskoliken

Schnelle Hilfe bei Dreimonatskoliken von Mutter und Tagesmutter Julia Nastasi

Das Thema Baby und Ernährung fördert, ebenso wie viele andere Themen rund um das Baby eine Vielzahl von Mythen, Theorien und leider auch immer wieder Vorwürfe zutage.

Da sind die – wie ich sie immer nenne – militanten Stillmütter, die behaupten, alles andere als Stillen wäre Gift für das Baby. Und dann sind da die absoluten Stillgegnerinnen, die das Gleiche im Bezug auf Flaschennahrung behaupten.

Leider sind all diese Theorien für Familien, die mit ihrem Baby von Dreimonatskoliken betroffen sind, keine große Hilfe. Natürlich kann Ernährung einer der beeinflussenden Faktoren von Dreimonatskoliken sein. Aber natürlich gibt es hier, wie bei allen anderen Einflüssen, keine Pauschalurteile. 

Ernährung bei Dreimonatskoliken

Worauf sollten Sie bei Dreimonatskoliken achten?

Auf ein paar Faktoren können Sie auf jeden Fall achten: Die Ernährung für stillende Mütter sollte möglichst wenig bis gar keine blähenden Stoffe enthalten, also Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Kohl in allen Formen. Sehr gute Einflüsse konnte ich persönlich beispielsweise bei diversen Teesorten feststellen. 

Manche Babys reagieren schlecht auf Laktose, beziehungsweise vertragen diese gar nicht erst. Das können Sie leicht vom Kinderarzt abklären lassen und sich dann entsprechend für die Flaschennahrung beraten lassen.

Wichtig ist: Hören Sie in erster Linie auf Ihr Gefühl, denn Sie sind die Experten für Ihr Baby. Suchen Sie sich gegebenenfalls kompetente Berater, die etwas von ihrer Sache verstehen. Verzichten Sie auf einen kompletten Bauchladen an Methoden, Pülverchen und noch mehr Mittelchen. Entscheiden Sie sich für einen Weg und gehen Sie diesen.

Sie wünschen sich einen Tipp, mit dem Sie Ihr Baby innerhalb von zwei Minuten beruhigen können?

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Mutter und Tagesmutter Julia Nastasi

Kinder bestimmen schon mein ganzes Leben. Ich wuchs als erstes Kind einer Familie mit 3 Kindern auf und meine Mutter ist seit über 30 Jahren Tagesmutter. Nachdem ich im Jahr 2015 mein erstes Kind geboren habe, entschloss ich mich, zusammen mit meinem Mann eine Ausbildung zur zugelassenen Tagesmutter zu absolvieren. Seit 2017 sind mein Mann und ich mit einer eigenen KITA und inzwischen einem weiteren Kind selbstständig. Wir haben rund um die Uhr mit Kindern zu tun, daher werden wir auch oft in Problemsituationen gefragt – wie beispielsweise bei den lästigen Dreimonatskoliken. So ist die Idee zu dieser Webseite einstanden.

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